Was bedeutet Overscan?

Als Overscan bezeichnet man den äußeren Bereich eines projizierten Bildes. Das bedeutet, der aktive Bildbereich eines Videobildes ist größer als das projizierte Bild eines Wiedergabegerätes. Den Bereich, der nicht dargestellt wird, bezeichnet man als Overscan-Bereich. Dessen Sichtbarkeit kann nicht immer garantiert werden. Bei Projektionen insbesondere bei Röhrenbildschirmen werden die Bildränder durch eine Maske oder Blende abgedeckt. Somit es möglich die auftretenden Ungenauigkeiten zu kaschieren und dadurch einen sauberen Bildabschluss zu garantieren. Dieses hier verwendete Prinzip ist mit einem Passepartouts zu vergleichen. Bei heutigen Produktionen, Filme, DVD, Fernsehsendungen wird der zuvor genannte Overscan-Bereich bereits im Vorfeld berücksichtigt. Der Overscan-Bereich sollte in der Regel mit 6% berücksichtigt werden. Somit ist garantiert das sich in dem Bereich der Bildränder keine relevanten Bildelemente, wie zum Beispiel Einblendungen oder Menüs, während der Projektion befinden. Bei Bildschirmen mit aktiven Bildpunkten ( LCD / Plasma) ist es theoretisch möglich ein Bild pixelgenau darzustellen, so dass eigentlich kein Overscan-Bereich nötig ist. Aber auch bei solchen Geräten wird Overscan verwendet. So zum Beispiel vergrößern einige Flachbildschirme das Bild um ca. 6%, um dann wiederum den Rand um 6% zu beschneiden. Dies bedeutet einen Verlust an Auflösung, der allerdings kaum wahrzunehmen ist. Im heutigen Zeitalter von LCD und Plasma, wird die Technik um den Overscan praktisch bedeutungslos.

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