Technikwissen

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Die VESA Norm ist ein Befestigungs-Standard von LCD / Plasma-Geräten, der sich international durchgesetzt hat. An einer Aufschrift am Gerät können Sie auf einen Blick erkennen, ob dieser mit dem VESA Standard ausgerüstet ist. Zur einfachen Erklärung ist es nötig, das Sie sich Ihre Befestigungsmöglichkeit an der Rückseite von LCD, TFT und Plasma Monitoren ansehen. Sie können die VESA Norm sehr einfach selber herausfinden. Nehmen Sie den Abstand der horizontalen und senkrechten Gewindebohrung, jeweils mittig in Millimeter gemessen.

Was bedeutet Serielle Schnittstelle?

Die serielle Schnittstelle stellt den digitalen Aus- und Eingang des Computers dar. Bei der seriellen Datenübertragung werden über eine Leitung Daten übertragen, wobei die gebräuchlichste Schnittstelle die RS-232 ist. Die Vorteile einer seriellen Schnittstelle liegen in den geringen Kosten, in der relativ großen Kabellänge und in der Verwendung nur weniger Leitungsadern. Die Nachteile beinhalten die ziemlich geringe Übertragungsrate und die vorherig zu bestimmende Protokollkennung der Daten. Die wenigen Leitungsadern können aufgrund des geringen benötigten Materials mit hochwertigen Stoffen hergestellt werden, wodurch eine hohe Transfergeschwindigkeit erzeugt wird, die der des parallelen Bus aus nicht so hochwertigem Material überlegen ist. In Folge dieses Vorteiles werden insbesondere bei hohen Transfergeschwindigkeiten parallelem Bus immer mehr durch serielle Schnittstellen ersetzt. Die serielle Schnittstelle ist heutzutage 9-polig, in älteren Systemen sind jedoch zumeist 25-polige Varianten verwendet. Der Einsatzbereich von seriellen Schnittstellen liegt vor allem im Computerbereich, so werden z.B. Maus, Bildschirm, Telefon und Modem des Öfteren durch eine serielle Schnittstelle angeschlossen. Serielle Schnittstellen übertragen Datenbits nacheinander, obwohl diese auf dem Datenbus parallel vorhanden sind. Daher ist eine Parallel-Seriell-Wandlung erforderlich. Das Datenwort wird für den Transfer zerlegt und vom Empfänger wieder zusammengesetzt, dies funktioniert jedoch nur wenn Sender und Empfänger gleichzeitig agieren. Dies wird durch die synchrone und asynchrone Datenübertragung gewährleistet.

Was bedeutet True Color?

Truecolor ist ein englischer Begriff und bedeutet übersetzt Echtfarbe. Diese Angabe bezieht sich auf die Darstellung künstlich erzeugter Bilder, wie z.B. bei einem Computermonitor. Truecolor steht für eine Farbauflösung von 24 Bit, ca. 16,78 Millionen Farben. Erst ab dieser Auflösung ist es möglich im menschlichen Gehirn ein natürliches Bild entstehen zu lassen. Es wird nicht mehr als künstlich wahrgenommen, sondern als Abbild der Wirklichkeit. Die Darstellung eines Bildes in Truecolor Farbtiefe erfolgt im RGB Farbraum, wobei jede Farbe in 256 Intensitätsstufen zusammen gemischt werden können. Durch die Kombinationsmöglichkeiten erreicht man 24 Bit Farbtiefe. Die Oftmals angegebenen 32 Bit Farbtiefe dienen lediglich einer einfacheren Berechnung von Farben, da man erst hier alle notwendigen Adressen zusammenbekommt. Bei 24 Bit ist eine aufwendige Berechnung erforderlich, was den Prozessor der Grafikkarte stark belastet. Diese Berechnungen fallen bei einem 32 Bit Farbmuster weg. Trotzdem werden auch bei 32 Bit Farbtiefe nur 16,78 Millionen Farben angezeigt. Die restlichen 8 Bit zählen zwar mit, werden aber nicht verwendet, sie erweitern lediglich den adressierbaren Farbraum.

Was bedeutet Lens-Shift?

Unter Lens-Shift versteht man ein besondere Funktion bei Videoprojektoren. Die optische Achse eines Projektors wird immer senkrecht zur Projektionsfläche ausgerichtet. Jedoch ist es nicht immer möglich den Projektor / Beamer genau vor der Projektionsfläche aufzustellen, mit der Linsenverstellung ist es nun möglich ein unverzerrtes Bild des Projektors auf der Leinwand darzustellen, selbst wenn sich der Projektor, etwas schräg zu dieser befindet, evtl. bedingt durch die räumlichen Bedingungen. Das Ziel dieser Linsenverstellung ist es, das zu projizierende Bild in entsprechend gewünschter Qualität, ohne Verzerrungen auf der Projektionsfläche (Leinwand) darzustellen. Die neueren Projektoren verfügen über die Funktion der motorisierten und der manuellen Verstellung. Mittels der Lens-Shift Funktion ist es nun möglich nur allein durch Verstellung des Objektivs ein Bild ohne Verzerrungen darzustellen. Bei der Lens-Shift Funktion unterscheidet man die vertikale Verstellung (nach oben oder unten), sowie die horizontale Verstellung (nach rechts oder links).

Was bedeutet MBps?

Megabit pro Sekunde ist eine Geschwindigkeitsangabe die eine physikalische Datenübertragung beziffert. Hierbei wird angegeben wie viele Bit pro Sekunde zwischen zwei Geräten fließen können. Ein Bit entspricht der Datenmenge von 1 oder 0. Mehr kann ein einzelnes Bit nicht annehmen. Führt man diese Geschwindigkeit nun auf ihren Ursprung zurück so muss man zuerst erwähnen, das die Vorsilben hier nicht ganz offensichtlich zu berechnen sind. Währen ein Kilobit noch aus 1024 Bit besteht, so besteht ein Megabit aus 1024 Kilobit, was rechnerisch bei einem Megabit die beachtliche Zahl von 1.048.576 verschiedenen Zuständen entspricht. Diese enormen Datenmengen sind erst seit den neuen DSL Technologieen realisierbar geworden, und sind dafür verantwortlich das wir mittlerweile Dinge wie IP-TV, oder Voice over IP nutzen können. Eine Standard DSL Leitung erreicht heute z.B. 2048 Kilobit pro Sekunde, also 2 Megabit pro Sekunde. Diese Geschwindigkeiten sind sogar in den Drahtlosen Netzwerksystemen bereits verfügbar.

Was bedeutet Luminanz?

Luminanz ist ein Begriff aus der Videotechnik und steht für eine fotometrische Größe. Sie ist das Maß für die Helligkeit von Bildpunkten. Physikalisch betrachtet entspricht Luminanz exakt der Leuchtdichte, deren Einheit candela / m² entspricht. Das menschliche Auge ist verstärkt in der Lage Helligkeitsunterschiede zu erkennen als die Wahrnehmung von Farbnuancen, somit bestimmt die Luminanz den Schärfeeindruck des Videobildes. Die Luminanz spielt auf verschieden Gebieten eine Rolle. Beim Farbfernsehen, bei der Videoübertragung, aber auch bei der Fotografie und insbesondere bei den verschiedenen Farbmodellen wie RGB oder dem YUV Farbmodell. Die Luminaz ist sowohl bei analogen als auch bei digitalen Anwendungen ein gebräuchlicher Begriff.

Was bedeutet Ethernet?

Ethernet ist eine Datenübertragungstechnik, die es ermöglicht Daten innerhalb geschlossener Netzwerke zwischen verschiedenen Geräten zu Übertragen. Hierbei werden verschiedene Computer genauso mit einbezogen wie Server, Gateways, Drucker, Massenspeicher, Beamer und alle anderen Ethernetfähigen Geräte. Diese Netzwerke nennt man im allgemeinen LAN´s (Local Area Network zu deutsch Lokales Umgebungs Netzwerk). Dabei ist es bisher nur möglich gewesen einzelne Räume oder Gebäude einzubinden, dank Ethernet ist es nun möglich auch weit entfernte Geräte miteinander zu verbinden. Ethernet umfasst die Festlegung für speziell genormte Kabel und Steckverbindungen sowie für Paketformate und Protokolle. Ethernet ist in der Norm IEEE 802.3 standarisiert worden, und ist seit den frühen 90´ern zur weitverbreitetsten LAN-Technologie geworden. Ethernet bildet die Basis für Übertragungsprotokolle wie, das bekannte, TCP IP oder IPX/SPX um nur die bekanntesten zu nennen. Ethernet ermöglicht Datenübertragungsgeschwindigkeiten bis zu 1000 Mbit/Sekunde, in diesem Fall spricht man von Gigabit LAN. Bekannte Geschwindigkeiten sind z.B. 10 Base T, 100 Base T und das Gigabit LAN. In Netzwerken die mit 100 Mbit/Sekunde arbeiten ist ein maximaler Abstand zwischen den Geräten von 400 Metern möglich. Baut man sogenannte Repeater ein, welche das Signal wiederholen und verstärken, kann man bis zu 2000 Metern erreichen, gleiches gilt auch für die anderen Geschwindigkeiten. Verschiedenste neue Standards erhöhen die Geschwindigkeit mittlerweile auf bis zu 10Gigabit/Sekunde, hier müssen allerdings Glasfaserkabel, oder Hochqualitative Kupferkabel mit mehrfacher Abschirmung herhalten. Die Reichweite dieser Netzwerke ist natürlich begrenzt, und sinkt mit steigender Geschwindigkeit. Bei 10 GBit/Sekunde ist ein maximaler Segmentabschnitt nur noch 100 Meter Lang, dafür wird mit sogenannten, sehr kostenintesiven, Single Mode Faserkabeln eine Reichweite bis zu 40 Km realisierbar, was allerdings für Privatanwender und kleine Unternehmen in keinem Verhältnis zum Kostenaufwand steht, diese Technik ist den großen und professionellen Unternehmen und Veranstaltungen wie Pressekonferenzen vorbehalten.

Was bedeutet Kurzdistanz Beamer?

Eine der aktuellsten Entwicklungen im Bereich der Projektortechnologie ist der Kurzdistanz Beamer, oder auch Short Throw Beamer genannt. Short Throw steht für, „kurz werfen“ oder „kurzer Wurf“. Mit diesen Kurzdistanz Beamern hält eine Technologie Einzug die besonders in Bezug auf Miniaturisierung und Optimierung für Beamer entwickelt wurde. Inzwischen sind alle namhaften Hersteller mit ihren entsprechenden Neuentwicklungen im Bereich Kurzdistanz Beamer auf dem Markt erschienen.So sind Kurzdistanz Beamer zum Beispiel in der Lage bei einer Entfernung von ca. 60cm ein Bild mit 100 Zoll Diagonale zu projizieren und hierbei sind die Bilder trotzdem sehr leuchtstark und bieten sogar Full-HD-Auflösung. Ob im Bereich Präsentation oder im Bereich Heimkino erobern diese Kurzdistanz Beamer immer mehr Marktanteile. Es sind die Vorteile, immer kleiner, leichter und besser bis hin zur Nutzung von Wireless-LAN. Im Bereich der mobilen Präsentation liegen ebenfalls Vorteile dieser Kurzdistanz Beamer, besonders durch den schnellen Auf- und Abbau. Aber auch durch die Verwendung von einem entsprechenden Deckenhalter bzw. Wandhalter lassen sich die Kurzdistanz Beamer schnell und einfach positionieren.

Was bedeutet Multimedia?

Unter den Bereich Multimedia fallen eine Menge an Geräte und Produkte. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Produkte die eindeutig aus dem Bereich Hifi oder Unterhaltungselektronik fallen. Teilweise kommen Produkte aus dem Bereich Multimedia auch aus der Computerbranche. In der Regel haben alle diese Multimedia Produkte aber gemeinsam, dass sie auf verschiedene Art und Weise genutzt werden können und dass sie zur Kommunikation gebaut wurden. Wer im Bereich Multimedia tätig ist, der kennt sich in der Regel auch sehr gut im Bereich Elektronik aus und weiß wie Schaltungen funktionieren. Der Bereich Multimedia wird auch in der Zukunft von starker Bedeutung sein und sich ständig weiterentwickeln. Das besondere Augenmerk wird dabei auf die Geschwindigkeit der Datenübertragung und auf neue Kommunikationswege gelegt. Die großen Firmen stecken eine Menge an Geld und Zeit in die Entwicklung im Bereich Multimedia.

Was bedeutet Direct-LED?

Der Begriff Direct-LED beschreibt eine Technologie aus dem Bereich Unterhaltungselektronik. Direct-LED beschreibt eine Technologie einer speziellen Hintergrundbeleuchtung beim LED-Fernseher. Grundsätzlich sollte erwähnt werden das die heutigen LED-Fenseher genau genommen LCD-Fernseher sind und sich im eigentlichen nur durch verwendete Technologie zur Beleuchtung vom Display unterscheiden. Bisher nutzte man beim LCD-Fernseher eine herkömmliche Kaltkathodenstrahlbeleuchtung, eine so genannten CCFL, für die Hintergrundbeleuchtung vom Display. Für die neue Art der Hintergrundbeleuchtung werden beim LED-TV zwei neue Technologien verwendet. Hierbei handelt es sich einmal um Edge-LED und zum anderen um Direct-LED. Bei Edge-LED sind LED´s am Rand, also im seitlichen Rahmen untergebracht und angeordnet und beleuchten entsprechend das Panel. Bei Direct-LED, oder auch als Local Dimming bezeichnet, sind die LED´s hinter der gesamten Fläche gleichmäßig verteilt. Jede der LED´s bei Direct-LED kann separat angesteuert werden und ist dimmbar. Bei Direct-LED wird durch die Möglichkeit der separaten Regelung ein Bild erzeugt in dem jede einzelne LED in ihrer Leuchtstärke geregelt oder sogar abgeschaltet werden kann. Ein LED-Fernseher mit Direct-LED besitzt entscheidende Vorteile. Die Bildausleuchtung mit Direct-LED ist als homogener zu bezeichnen. Im weiteren sorgt Direct-LED für verbesserte Kontrast- und Schwarzwerte. Bei einem LED-Fernseher mit Direct-LED verzichtet man auf die Möglichkeit einer sehr flachen Bauweise, wie dies im Gegensatz bei der Verwendung von Edge-LED der Fall ist.

Was bedeutet OSD?

OSD ist die Abkürzung für On-Screen Display, zu Deutsch Bildschirmanzeige. OSDs im engeren Sinne finden sich in sämtlichen modernen Monitoren, also auch Fernsehbildschirmen. Sie dienen dazu, Menüs zu verschiedenen Einstellungen, wie Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Lautstärke oder Farbtemperatur auf dem Bildschirm einzublenden. Dabei wird das Menü über dem eigentlich empfangenen Bild des Monitors dargestellt, sodass dieses vom Menü teilweise verdeckt wird. Als Eingabegerät für OSDs dienen Fernbedienungen oder Regler am Gerät selbst. Oft nutzen auch externe Geräte wie DVD-Player oder Videorekorder das OSD eines angeschlossenen Monitors. Die Bildschirmanzeige ist eine Erfindung der 80er Jahre des 21. Jahrhunderts, wo sie zuerst bei Fernsehgeräten Anwendung fand. Die OSDs dienen seitdem als Ersatz für kostspielige Mini-Bildschirme auf Fernbedienungen, welche zuvor die Optionsmenüs visualisierten. Ohne eine solche Visualisierung, wäre eine komfortable Nutzung technischer Geräte mit dutzenden Einstellungsmöglichkeiten nicht denkbar. Gleichzeitig kann der zur Darstellung des OSDs eingebaute Grafikchip auch weitere Aufgaben, wie die Darstellung von Teletext übernehmen. Hochwertige OSDs zeichnen sich nicht nur durch eine leicht erkennbare, logische Strukturierung aus, welche eventuell durch selbsterklärende Symbole unterstützt wird, sondern nehmen auch möglichst wenig Bildfläche in Anspruch, um den Blick auf das dahinterliegende, eigentliche Bild nicht zu stark zu verdecken.

Was bedeutet Display?

Im Grunde genommen kommen wir täglich mit einem Display mehr oder weniger in Berührung. Es sind die unterschiedlichsten Bereiche, angefangen im Bereich der Unterhaltung, der Kommunikation, oder im Berufsleben. Display aus dem englischen übersetzt ins deutsche bedeutet Bildschirm. Ein Display ist ein Anzeigefeld zur optischen Darstellung. Man unterscheidet zwei Arten von einem Display, sie werden nach ihren physikalischen Eigenschaften eingeteilt. Man unterscheidet zwischen einem aktivem Display oder einem passiven Display. Ein aktives Display ist mit selbstleuchtenden Elementen bestückt, welche das Licht selbst emittieren, also selbstständig leuchten. Bei einem aktiven Display wird die Darstellung von Farben durch eine additive Farbmischung ermöglicht, auch als RGB bekannt. Typische Beispiele für ein aktives Display sind LED- und TFT-Bildschirme. Bei einem passiven Display nutzt man die Technologie der Lichtstreuung oder Lichttransmission zur Darstellung von Informationen. Hierbei nutzt man das Umgebungslicht und durch Änderung vom Reflexionsgrad beziehungsweise der Lichtdurchlässigkeit, werden Bilder erzeugt. Durch die Verarbeitung von Fremdlicht erklärt sich der geringe Stromverbrauch, denn die Beeinflussung von Licht kostet weniger als die Erzeugung von benötigter Energie. Beispiele für ein passives Display sind der LCD-Display, Laptop, PDA oder auch Notebook.

Was bedeutet ROM Speicher?

Der Begriff ROM Speicher kommt wie so oft aus dem englischen und steht für Read-Only-Memory. Der ROM Speicher gehört zu den wichtigsten Komponenten eines Computers. Er enthält die Basissoftware um einen Computer überhaupt starten zu können. Der ROM Speicher steuert die wichtigsten Kommunikationsprozesse besonders hierbei ist die Steuerung des BIOS, dem „Basic Input Output System“. Es handelt sich bei einem ROM Speicher um einen „Nur-Lese-Speicher“ oder auch Festwertspeicher. Er ist ein Datenspeicher der nur lesbar ist, weil es entweder unmöglich oder nur schwer möglich ist, diesen Speicher zu beschreiben. Der ROM Speicher wird auch häufig als nicht flüchtiger Speicher bezeichnet, das bedeutet das sämtliche Daten die gespeichert sind auch dann gespeichert bleiben wenn das System ausgeschaltet wird, der Computer sich also im stromlosen Zustand befindet.

Was bedeutet S-Video Ausgang?

Der S-Video Ausgang ist ein sehr kleiner Anschluss, der optisch uralten seriellen Anschlüssen sehr ähnlich ist, seine Funktion ist jedoch wesentlich hochwertiger. Der S-Video Ausgang findet Verwendung bei Digitalen Videoaufzeichnungssystemen. Der S-Video Anschluss wird auch Composite Video genannt. Der Vierpolige S-Video, Mini DIN, Stecker war lange Zeit nur in den Vereinigten Staaten und Japan verbreitet, wo der Scart Standard, nach RGB Norm, unbekannt war. Heute kommt der S-Video Anschluss zumeist bei Heim DVD Geräten, Videokameras und Spielkonsolen zum Einsatz, dieser wird jedoch in kürze gänzlich von HDMI Anschlüssen abgelöst sein.

Was bedeutet Broadcast?

Mit einem Broadcast (Rundruf) in einem Computernetzwerk ist eine Nachricht, die an alle Teilnehmer eines Netzes gesendet wird. Hierbei werden Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen. Beim verwenden von einem Broadcast ist dem Versender Der Nachricht die Adresse eines Empfängers unbekannt. Der Empfänger entscheidet ob er die entsprechende Nachricht weiterverarbeitet, oder ob er sie für ihn nicht zutreffend erkennt und die Nachricht verwirft.

Was bedeutet Local-Dimming?

Der Begriff Local-Dimming beschreibt eine Technologie aus dem Bereich Unterhaltungselektronik. Local-Dimming beschreibt eine Technologie einer speziellen Hintergrundbeleuchtung beim LED-Fernseher. Grundsätzlich sollte erwähnt werden das die heutigen LED-Fenseher genau genommen LCD-Fernseher sind und sich im eigentlichen nur durch verwendete Technologie zur Beleuchtung vom Display unterscheiden. Bisher nutzte man beim LCD-Fernseher eine herkömmliche Kaltkathodenstrahlbeleuchtung, eine so genannten CCFL, für die Hintergrundbeleuchtung vom Display. Für die neue Art der Hintergrundbeleuchtung werden beim LED-TV zwei neue Technologien verwendet. Hierbei handelt es sich einmal um Edge-LED und zum anderen um Local-Dimming. Bei Edge-LED sind LED´s am Rand, also im seitlichen Rahmen untergebracht und angeordnet und beleuchten entsprechend das Panel. Bei Local-Dimming, oder auch als Direct-LED bezeichnet, sind die LED´s hinter der gesamten Fläche gleichmäßig verteilt. Jede der LED´s bei Local-Dimming kann separat angesteuert werden und ist dimmbar. Bei Local-Dimming wird durch die Möglichkeit der separaten Regelung ein Bild erzeugt in dem jede einzelne LED in ihrer Leuchtstärke geregelt oder sogar abgeschaltet werden kann. Ein LED-Fernseher mit Local-Dimming besitzt entscheidende Vorteile. Die Bildausleuchtung mit Local-Dimming ist als homogener zu bezeichnen. Im weiteren sorgt Local-Dimming für verbesserte Kontrast- und Schwarzwerte. Bei einem LED-Fernseher mit Local-Dimming verzichtet man auf die Möglichkeit einer sehr flachen Bauweise, wie dies im Gegensatz bei der Verwendung von Edge-LED der Fall ist.

Was bedeutet DiSEqC?

DiSEqC ist eine Abkürzung und steht für Digital Satellite Equipment Control. DiSEqC ist ein heutiger Standard und wird in der Satellitenübertragungstechnik verwendet. Und dient der Datenübertragung zwischen einem Sat-Receiver mit einem angeschlossenen Multiswitchschalter. DiSEqC kommt sehr zum Einsatz bei komplexen Sat-Anlagen mit mehreren LNB’s. Durch das immer stärker aufkommende Digitalfernsehen wuchsen die Möglichkeiten des Satellitenempfangs. Immer größer wird das Angebot an zu empfangenden Sendern via Satellit. Viel Hersteller entwickelten eigene Schaltbefehle, so kam es das einige Geräte nicht mehr kompatibel waren. Zwangsläufig entstanden Schaltfehler. Um Schaltfehler Zwischen LNB und dem Receiver zu vermeiden wurde DiSEqC entwickelt. DiSEqC ist ein Schaltungssystem, das vier und mehr Schaltzustände signalisieren kann.

Was bedeutet Bitrate?

Bitrate wird auch als Datenrate, Übertragungsgeschwindigkeit oder auch Übertragungsrate bezeichnet. Bitrate beschreibt die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden. Genauer bezeichnet die Bitrate das Verhältnis einer Datenmenge zu einer Zeit. Bitrate wird in Bit pro Sekunde angegeben (Bit/s). Bei höheren Datenraten wird auch die Angabe in kBit/s verwendet und bedeutet eine Datenmenge von 1000 Bit pro Sekunde. Eine noch höhere Angabe für die zu übertragende Datenmenge ist die Angabe von mBit/s. Hierbei erfolgt eine Übertragung von 1.000.000 Bit pro Sekunde. Beispiele für Übertragungsraten: Firewire 400 MBit/s, LAN, Ethernet 100 MBit/s, USB 2.0 480 MBit/s Die Angabe der Bitrate wird häufig bei der Bearbeitung von Audio-, Video- oder Sprachdateien verwendet. Hierbei wird ein Codec verwendet, welches ein Programm ist das Signale digitalisiert oder analogisiert. Somit ist es möglich ursprünglich analoge Signale wie Video oder Audio zu komprimieren und in digitaler Form abzuspeichern. Bei der Kompression von Audio- oder Videodateien wird festgelegt welche Datenmenge pro Sekunde, bei Musik oder Film verwendet werden darf. Die Höhe der Bitrate die gewählt wird, ist entscheidend für die Klang- und Bildqualität. Bei der Audio- und Videokompression unterscheidet man zwischen konstanter Bitrate (CBR) oder variabler Bitrate (VBR). Bei der MPEG-Videokompression wird die variable Bitrate verwendet. Das bedeutet bei ruhigen Szenen die Videobitrate reduziert, bei schnellen und aktionsreichen Szenen wird die Bitrate entsprechend angehoben. Die Verwendung von variabler Bitrate bedeutet zugleich eine optimale Nutzung des Speicherplatzes und eine höhere Bildqualität.

Was bedeutet Bit?

Ein Bit ist die kleinste Speichereinheit, welche in der Computertechnik verwendet wird. Bit steht für binary digit (Binärziffer). Ein Bit ist in der Computertechnik ein Maß für die Größe, beziehungsweise den Umfang von Daten oder Informationen. Ein Bit beschreibt genauer betrachtet nur einen Zustand. Dies kann sein, An / Aus; 1 / 0 oder Ja / Nein. 8 Bits werden zusammengefasst und ergeben ein Byte.

Was bedeutet Decoder?

Der Begriff Decoder ist sehr häufig im Bereich Multimedia anzutreffen. Ein Decoder, auch als Dekodierer bezeichnet, entschlüsselt und entpackt Datenpakete. Das entsprechende Pendant zu einem Decoder ist ein Encoder. Mit dem Encoder werden zuvor die Datenpakete verschlüsselt und verpackt und dabei auch komprimiert. Encoder und Decoder bilden somit eine logische Einheit und arbeiten immer entgegengesetzt. Gründe für das nutzen dieser Funktion können Speicherbedarf, Übertragungsgeschwindigkeit oder auch die Sicherheit sein. Mittels Decoder können analoge, sowie digitale Signale verarbeitet werden. Ein Decoder kann als Software oder Hardware genutzt werden.

Was bedeutet Server?

Der Begriff Server hat heute eine Doppeldeutigkeit und führt oftmals zur Verwirrung. Mit dem Begriff Server kann man den Aspekt der Hardware oder Software betrachten. Vorwiegend wird jedoch ein Server als zentraler Rechner (Großrechner) gesehen, welcher in einem Netzwerk eingebunden ist. Dieser stellt den Arbeitstationen (Clients) entsprechend Daten, Speicher und weitere Ressourcen zur Verfügung und verwaltet außerdem das gesamte Netzwerk.

Was bedeutet Bios?

Bios ist eine Abkürzung und steht für Basic Input Output System. Das Bios ist das grundlegende Betriebssystem eines Computers. Es ist dem eigentlichem Betriebssystem vorgelagert und befindet sich im ROM Speicher des Mainboards und ist die grundlegende Voraussetzung für das Booten eines Computers. Das Bios enthält die wichtigsten Programme zur Steuerung der Hardware, sowie zum Laden des Betriebssystems. Im weiteren testet und initialisiert das Bios beim Start eines Computers alle Hardwarekomponenten. Das Bios stellt somit die Grundfunktionen eines Computers sicher und somit ein Programm zur Verfügung das die Kommunikation der PC-Hardware und den angeschlossenen Peripherie-Geräten sicher stellt und gewährleistet. Im weiteren sind es auch die Routinen für den Bildschirmzugriff, Zeit- und Datumsabfrage, Zeichenausgaben, für den Drucker, etc. Dieser Vorgang beim einschalten eines Computers ist als solches ein Selbsttest, ein Vorgang, den der Computer beim hochfahren durchläuft, um zu prüfen ob die grundlegenden Komponenten des PCs funktionsfähig sind. Man nennt diesen Vorgang auch "Power-On Self-Test". Nachdem die zentrale PC-Hardware (Prozessor, Speicher, Interrupt-Controller, DMA, usw.) überprüft wurden, werden die Hardware-Erweiterungen auf den Erweiterungskarten initialisiert, wie zum Beispiel die Grafikkarte. Mitunter ist es erforderlich ein Bios zu aktualiesieren. Notwendige Informationen über das aktuell verwendete Bios erhält man auf dem Bildschirm während der Inbetriebnahme eines Computers. Weitere Informationen und eine Update-Liste erhält man auf den Webseiten der Bios-Hersteller. Ein Bios-Update ist nicht ganz ungefährlich, es birgt gewisse Risiken. Manchmal jedoch ist ein Update unumgänglich.

Was bedeutet OLED-Technologie?

OLED ist eine Abkürzung und steht für organic light-emitting diode, oder einfach ausgedrückt, organische Leuchtdiode. Die OLED-Technologie ist eine innovative Displaytechnik aus organischen halbleitenden Polymeren, die Licht abgeben wenn sie elektrisch geladen werden. Sie ähneln im Aufbau einer anorganischen Leuchtdiode (LED). Die Anfänge für die Entwicklung der OLED Technologie liegen bereits in den 80-iger Jahren. Mit Beginn der Entwicklung von OLED´s sprach man von einer neuen Generation. Bedingt durch die Materialeigenschaften wurden OLED´s als biegsamer Bildschirm oder elektronisches Papier bezeichnet. Die Visionen waren absolut revolutionär und wurden zum größten Teil umgesetzt. Der Einsatz von OLED´s ging von transparenten Beschichtungen für Fenster und Wände, mit der Möglichkeit, an beliebiger Stelle und in beliebiger Größe einen Bildschirm erscheinen zu lassen. Selbst der Gedanke einer leuchtenden Tapete, die ihre Farbe auf Wunsch ändert aber gleichzeitig auch als und Bildschirm genutzt werden kann war eine dieser Visionen. Aber auch die Nutzung als eine einfache Lichtquelle ist einer der künftigen Anwendungsmöglichkeiten. Die Hauptanwendungen von OLED´s liegen heute bei kleinen und kleinsten Anzeigen wie zum Beispiel für Handys, Gameboys, in der Automobilarmatur und viele andere, insbesondere portable Kleingeräte. Im Bereich Fernsehen wird die OLED-Technologie in naher Zukunft die Geräte mit LCD- und Plasma Technik nicht verdrängen können. Wie immer hat eine neue Technologie auch seine Vorteile und Nachteile. Vorteile: sehr dünne und flexible Trägermateialien, sehr hoher Kontrast, geringer Energieverbrauch, geringes Gewicht, Blickwinkelunabhängigkeit, niedrige Herstellungskosten. Nachteile: Haltbarkeit der organischen Stoffe, nachlassen der Leuchtkraft, geringe Lebensdauer, Farbverfälschungen. Auch wenn große Bildschirme bisher noch nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar sind. Der Durchbruch im Fernseh- und Monitorbereich ist nur eine Frage der Zeit, wird aber noch einige Jahre auf sich warten lassen. Der OLED Technologie gehört die Zukunft.

Aufbau und Funktion einer LCD Zelle

LCD (Liquid Crystal Display) bedeutet zu deutsch Flüssigkristallanzeige. Sie werden benutzt um mit Hilfe von Strom Flüssigkristalle zu steuern, die durch ihre Ausrichtung das Licht beeinflußen und dadurch eine bestimmte Farbe entsteht, sodass wir ein Bild sehen können. Das was sie dort auf dem Bild sehen ist eine LCD Zelle, wie sie fast in jedem Flachbildschirmfernseher vorkommt. Sie basiert auf der nematischen Drehzelle, welche von Martin Schadt und Wolfgang Helfrich erfunden wurde. Der Aufbau dieser Zelle ist nicht sehr schwierig, zwei Glasplatten schließen den Flüssigkristall ein, innen sind sie mit einer Elektrodenschicht überzogen, die dafür benutzt wird die Kristalle zu beeinflußen, außen sind Polarisationsfilter angebracht, die das Licht in einer bestimmten Weise beeinflußen. Hinter der Zelle befindet sich meist eine Lichtquelle die das Licht hindurch schicken soll.
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