Was bedeutet Serielle Schnittstelle?

Die serielle Schnittstelle stellt den digitalen Aus- und Eingang des Computers dar. Bei der seriellen Datenübertragung werden über eine Leitung Daten übertragen, wobei die gebräuchlichste Schnittstelle die RS-232 ist. Die Vorteile einer seriellen Schnittstelle liegen in den geringen Kosten, in der relativ großen Kabellänge und in der Verwendung nur weniger Leitungsadern. Die Nachteile beinhalten die ziemlich geringe Übertragungsrate und die vorherig zu bestimmende Protokollkennung der Daten. Die wenigen Leitungsadern können aufgrund des geringen benötigten Materials mit hochwertigen Stoffen hergestellt werden, wodurch eine hohe Transfergeschwindigkeit erzeugt wird, die der des parallelen Bus aus nicht so hochwertigem Material überlegen ist. In Folge dieses Vorteiles werden insbesondere bei hohen Transfergeschwindigkeiten parallelem Bus immer mehr durch serielle Schnittstellen ersetzt. Die serielle Schnittstelle ist heutzutage 9-polig, in älteren Systemen sind jedoch zumeist 25-polige Varianten verwendet. Der Einsatzbereich von seriellen Schnittstellen liegt vor allem im Computerbereich, so werden z.B. Maus, Bildschirm, Telefon und Modem des Öfteren durch eine serielle Schnittstelle angeschlossen. Serielle Schnittstellen übertragen Datenbits nacheinander, obwohl diese auf dem Datenbus parallel vorhanden sind. Daher ist eine Parallel-Seriell-Wandlung erforderlich. Das Datenwort wird für den Transfer zerlegt und vom Empfänger wieder zusammengesetzt, dies funktioniert jedoch nur wenn Sender und Empfänger gleichzeitig agieren. Dies wird durch die synchrone und asynchrone Datenübertragung gewährleistet.