Was bedeutet OSD?

OSD ist die Abkürzung für On-Screen Display, zu Deutsch Bildschirmanzeige. OSDs im engeren Sinne finden sich in sämtlichen modernen Monitoren, also auch Fernsehbildschirmen. Sie dienen dazu, Menüs zu verschiedenen Einstellungen, wie Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Lautstärke oder Farbtemperatur auf dem Bildschirm einzublenden. Dabei wird das Menü über dem eigentlich empfangenen Bild des Monitors dargestellt, sodass dieses vom Menü teilweise verdeckt wird. Als Eingabegerät für OSDs dienen Fernbedienungen oder Regler am Gerät selbst. Oft nutzen auch externe Geräte wie DVD-Player oder Videorekorder das OSD eines angeschlossenen Monitors. Die Bildschirmanzeige ist eine Erfindung der 80er Jahre des 21. Jahrhunderts, wo sie zuerst bei Fernsehgeräten Anwendung fand. Die OSDs dienen seitdem als Ersatz für kostspielige Mini-Bildschirme auf Fernbedienungen, welche zuvor die Optionsmenüs visualisierten. Ohne eine solche Visualisierung, wäre eine komfortable Nutzung technischer Geräte mit dutzenden Einstellungsmöglichkeiten nicht denkbar. Gleichzeitig kann der zur Darstellung des OSDs eingebaute Grafikchip auch weitere Aufgaben, wie die Darstellung von Teletext übernehmen. Hochwertige OSDs zeichnen sich nicht nur durch eine leicht erkennbare, logische Strukturierung aus, welche eventuell durch selbsterklärende Symbole unterstützt wird, sondern nehmen auch möglichst wenig Bildfläche in Anspruch, um den Blick auf das dahinterliegende, eigentliche Bild nicht zu stark zu verdecken.