3D TV Fernseher Funktionsweise
Auf den Kinoleinwänden kommt die 3D-Technik bereits seit einiger Zeit zum Einsatz. Inzwischen gibt es aber auf für den Heimkino-Genuss erste 3D-fähige Systeme für zu Hause. Alle auf dem Markt erhältlichen Systeme arbeiten dabei mit speziellen 3D-Brillen, die beim Fernsehen getragen werden müssen, um einen 3D-Effekt zu sehen. Das dahinter stehende Prinzip ist dabei die sogenannte Stereoskopie, ein eigentlich schon lang bekanntes Prinzip, bei dem beiden Augen des Zuschauers jeweils ein geringfügig perspektivisch anderes Bild sehen. Ähnlich wie in der Natur beim Betrachten eines dreidimensionalen Objekts, fügt das Gehirn die beiden Bilder automatisch zu einem räumlichen Gesamtbild zusammen.
Bei dem zum Einsatz kommenden Brillen, die für den notwendigen stereoskopischen Effekt wirken, kann man zwischen vier verschiedenen Arten unterscheiden: Head Mounted Display, Anaglyphenbrille, die Shutterbrille sowie polarisierte Gläser. Das Prinzip des Head Mounted Display ist, dass der Nutzer eine Brille mit zwei für jedes Auge einzeln eingebaute Displays trägt. Auf jedem Display wird dann ein leicht unterschiedliches Bild gezeigt und der Zuschauer sieht ein 3D Bild. Die Anaglyphenbrille ist das wohl einfachste und bekannteste Prinzip und wird auch Rot-Grün-Brille genannt. Dabei hat das eine Auge einen roten Farbfilter, das andere einen grünen. Dieses System wird aber nicht für 3D-Heimkinosysteme verwendet, sondern bisher nur im 3D-Kino. Die sogenannten Shutterbrillen verfügen über eine dünne Flüssigkristallschicht in den Gläsern. Unter der entsprechenden Spannung wird diese Kristallschicht undurchsichtig. Das Funktionsprinzip basiert nun darauf, dass Millisekunden genau einzelne Gläser unmerklich kurz undurchsichtig werden und so Bild für das recht und linke Auge gefiltert werden.Die polarisierten Gläser basieren auf dem gleichen Effekt wie die Shutterbrille, nur die Art, wie einzelne Gläser kurzzeitig undurchsichtig werden ist eine anderes.
Aufbau und Funktion im 3D-TV ohne Brille im Parallaxen-Barriere-Verfahren
Die von vielen Nutzern als störend empfundenen 3D-Brillen, werden unter Umständen bald schon wieder der Vergangenheit angehören. Erste Heimkinosystem in 3D ohne notwendige Brille sind bereits erhältlich, auch wenn die Technologie noch nicht ausgereift ist und die System unverhältnismäßig teuer. Auch hier kommt das Prinzip der Stereoskopie zum Tragen, nur dass sie nicht mittels einer 3D-Brille stattfindet, sondern der Fernseher selbst, quasi einen der Brille entsprechenden Filter vor dem Bildschirm hat. 3D TV – Aufbau und Funktion von einem 3D Fernseher




