Medienmöbel
Modernes Design ist heute mehr als nur ein Ausdruck, eine Form, eine Farbe. Design verbindet klassische und moderne Elemente, bringt Atmosphäre und Stimmung. Design verbindet die nützliche Funktionalität mit Kunst, kreiert und erschafft. Design erfindet und hilft zu erfinden. So auch bei Medienmöbeln. Viele der modernsten Möbelstücke würden nicht so aussehen, wie sie es heute tun, hätte es nicht schon verschiedenste Designs für jedes erdenkliche Möbelstück gegeben. Die Auswahl bescherte den Möbel das große Los, erschuf so eine gelungene Basis für die Erweiterung mit elektrischen Geräten, die sich ebenfalls am modernen Design orientieren und vor allem auf schmale Größen und großes Entertainment bauen.
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Medienmöbel sind eigentlich noch gar nicht so der Schrei. Das was wir heute als Medienmöbel kennen sind großenteils noch ausgebaute Modelle von Möbeln, die es schon seit Jahrzehnten gibt. Aber der Trend ist eindeutig: Es geht in Richtung Fortschritt. Möbel werden ihren typischen Charakter behalten und Komfort bieten, den wir von ihnen fordern. Gleichzeitig führt die allgemeine Reduzierung auf die wichtigen Elemente dazu, dass Möbel in Räumen, die nicht aktiv genutzt werden, Geräte aufnehmen, mit Strom versorgen und verwalten können.
In Visionen der Zukunft gab es schon immer viele blinkende Konsolen, es gab fliegende Autos, Laserstrahlen, riesige Raumschiffe und künstliche Intelligenz. Aber Medienmöbel? Fehlanzeige. Woran liegt das? Der Mensch stellte sich die Zukunft immer im aktuellen Stil vor, nur eben mit mehr technischem Fortschritt. Niemand kam auf die Idee, dass Möbel ein mal hoch entwickelte technische Geräte aufnehmen und unterstützen könnten. In aktuellen Verfilmung muss dieser Fakt eigentlich bedacht werden, spätestens aber in ein paar Jahren werden Medienmöbel vermehrt auch dort auftauchen.
Denn sie werden kommen, und sie werden mit einer enormen Vielfalt kommen. Der Trend zeigt, dass so gut wie jedes Medium perfekt mit Möbeln kombiniert werden kann. Das allabendliche Tagesschau-Gucken wird dann zu einem Erlebnis, dass dem Kino gleich kommt – und dabei noch viel mehr Möglichkeiten und Komfort bietet. Anders als früher angenommen, werden wir aber nicht von riesigen Maschinen belagert, die wir im Wohnzimmer unter die Decke stellen müssen. Durch den technischen Fortschritt wird die Stückweise Reduzierung von Gerätegrößen irgendwann dazu führen, dass wir in quasi leeren Räumen sitzen, die durch ein Möbelstück komplett „versorgt“ sind.
Schon heute führen moderne Einrichtungen, wie TV-Racks, dazu, dass große Kommoden ersetzt werden und das Wohnzimmer plötzlich durch Accessoires oder Blumen erweitert werden kann/muss.
Eine ganz schöne Umstellung wird es wohl werden. Wir merken, dass die älteren Generationen schon kaum mit der aktuellen Technik mithalten können, und auch die jüngsten unterhalten sich im Bus schon mal über die neusten iPhone-Apps. Die Schnellebigkeit der Gesellschaft und Technik wird ein rasches Umdenken erfordern, die natürliche Trägheit des Menschen wird aber instinktiv auf Bewährtes setzen wollen. Vielleicht zeigen uns Multimediamöbel auch, wie sich die menschliche Einstellung in der Moderne ändert. In vielen Lebensbereichen haben sich zu Zeiten des Computers viele Dinge geändert, doch der private Wohnraum blieb bisher weitesgehend verschont. Diesmal greift die surrende Elektro-Kabel Bedrohung weiter um sich. Die nächste Welle wird uns die Technik in jeder Lebenslage ermöglichen und gewissermaßen auch aufzwingen.
Medienmöbel sollten daher nicht nur möglichst dezent und benutzerfreundlich sein, sondern auch so individuell wie möglich sein. Gerade in seinen eigenen vier Wänden hat der Mensch heute noch seine letzten wahren Freiräume, kann seine eigenen Geräte nutzen, seinen eigenen Stil ausleben und seinen persönlichen Interessen nachgehen. Diese Freiheit brauchen wir, dementsprechend müssen auch unsere Möbel aufgebaut sein. Einheitliche Geräte mit 3 Standardfunktionen wird es weiterhin geben, aber erstrebenswert ist diese Idee nicht. Medienmöbel sollten lernen können, Vorlieben erkennen und empfehlen, sollten sowohl Bild als auch Ton perfekt wiedergeben können und dabei nicht in einem Bollwerk aus Kabeln enden.
Wie es es aussieht, wird aber alles gut. Hersteller verschiedenster Ressorts freunden sich mit der Idee an, Möbel so zu entwerfen, dass sie ein großes Potential für Variation und Kombination bieten. Installieren Sie Ihre Geräte, statten Sie sich ihren Wünschen entsprechend ein, nicht wie der Katalog es vorschreibt. So könnten die Slogans der Zukunft aussehen.
Heute noch haben Medienmöbel den Charakter, zwischen zwei Welten zu stehen. Dies heißt aber noch lange nicht, dass da unausgereifte Entwicklungen auf den Markt „geschmissen“ werden. Denn unter den Blinden ist der Einäugige König. Wer weiß, wann es die futuristischen Medienmöbel gibt, ob es nicht doch ganz anders kommt. Wer seine Ausstattung mit Medienmöbeln erweitern kann, der macht einen Schritt nach vorne. Nur durch Fortschritt, entstehen neue Ideen, werden neue Kreationen ins Leben gerufen und neue Anreize gegeben.
Trotz alledem sollten Medienmöbel immer noch Möbel bleiben. Besonders die Ruhemöbel sollten unbedingt ihre Funktion erhalten. Schlanke Racks, Stelen oder Vitrinen werden auch in Zukunft ihren Nutzen haben – mehr allerdings auch nicht. Entspannung bringen gemütliche Sofas, Couches, Sessel oder Betten, und dabei muss es auch bleiben. Ziel der Entwickler ist es, dieses unbedingte Kriterium mit unseren modernen Ansprüchen zu vereinen. „Medienmöbel“ heißt das nächste Ziel!


