Die richtige Verkabelung im Heimkino

Jeder kennt sie seit der Kindheit, sie werden immer weniger und sind trotzdem nicht aus unserem Leben weg zu denken – Kabel. Kabel sind der Schlüssel zur Übertragung von Energie, wie Strom aus der Steckdose, oder Daten, also zum Beispiel Ton und Bild. Kabel repräsentieren den technischen Fortschritt und den Weg ins Informationszeitalter, in dem wir leben.

Keine Kabel – kein Fernseher, kein Internet, kein Strom.

Das Leben wären ein anderes, wären Kabel nicht erfunden worden, soviel ist sicher. Nun sterben Kabel scheinbar gerade aus, wurden sogar schon erste Versuche mit „W-Strom“ gemacht. Eine Glühbirne ganz ohne Kabel erleuchten zu lassen, zwingt diese allerdings noch lange nicht in die Knie. Kabel sind und bleiben unser verlässlichster Partner in Sachen Übertragung. Darum stellen wir in zwei Folgen die grundlegenden Kabeltypen, ihre Anwendungsbereiche und interessante Informationen zu vielen Arten vor.

Video- und Audio-Kabel

Kabel ist natürlich nicht gleich Kabel. Sogar die Definition für Kabel sind teilweise grundverschieden. Uns ist das Kabel am geläufigsten als Gummischnur mit integrierten Metalldrähten, um es plump auszudrücken. Technisch ausgedrückt sind Kabel in der Regel ummantelte elektrische Leitungen. Der Kabelmantel ist die Isolation, die Schutzhülle und Abschirmung, für das eigentliche Kabel – Drähte, auch Adern oder Fasern genannt, die aus möglichsten reinen Metallen bestehen. Diese sollen einen möglichst niedrigen spezifischen Widerstand. Warum? Der elektrische Widerstand ist ein Maß für die Spannung, die nötig ist, um den elektrischen Strom durch das Material zu leiten. Die häufigste Variante, unsere alltäglichen Kabel, sind mit Kupferdrähten versehen. Zusätzlich wird, um die Kontakte zu optimieren, Gold verwendet, das aufgrund seiner idealen Leitfähigkeit an den Kabelenden genutzt wird.Seltener sind Kabel für Supraleitungen oder veraltete bzw. moderne Billigkabel, die mit (minderwertigem) Aluminium arbeiten.
Grundlegend unterscheidet man Kabel aufgrund ihrer Litzenanzahl, der Leitungen, die in dem Kabel verlaufen. Da oft in einem Kabelmantel mehrere Leitungen laufen, sind diese zusätzlich durch separate Mantel geschützt und abgeschirmt. Bekanntes Beispiel dafür ist die typische farbliche Markierung: bei Wechselstrom steht Rot für „Plus“(+) und Schwarz für „Minus“(-). In diesem Zuge fallen auch immer wieder grün-gelbe Kabel auf, die zur Erdung dienen. Sollten Fehler auftreten, durch Berührung des Nutzers o.ä., soll das Erdungskabel die Spannung in die Erde geleitet wird. Dieser Fortschritt ermöglichte es, Kabel praktisch bedingungslos einzusetzen. Der Mantel besteht übrigens aus gewöhnlichem PVC oder vernetztem Polyethylen, einem so genannten thermoplastischen Kunststoff.

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