CeBIT 2009 – das hat die CeBIT gebracht

Die CeBIT ist aus – und alles ist wie immer: Trends, Innovationen und Rekorde – alles war dabei. In diesem Report möchten wir Ihnen die CeBIT aus unserer Sicht vorstellen und dabei auf allgemeine Trends und ganz spezifische Erfahrung eingehen. Wir  waren auf einem Besuch vor Ort und können positiv auf den Tag zurückblicken.

CeBIT 2009

Die CeBIT hat wieder mal gehalten, was sie im Vorfeld versprochen hatte: Weniger Aussteller, weniger Besucher, teils leere Hallen – und trotzdem zufriedene Gesichter, wohin man blickt. Oder? Wir beleuchten die CeBIT aus Sicht von CMB-Systeme und werfen einen allgemeinen Blick auf die Entwicklung, die die berühmte Messe für Informationstechnik dieses Jahr hervor gebracht hat.


Grob gesagt, ist die CeBIT ein voller Erfolg geworden. Wie jedes Jahr. Doch dieses Jahr war das etwas anderes, die Vorzeichen deuteten auf schlechtes Wetter, der Wind stand schlecht und die goldene Kommerzsonne senkt sich ja eh gerade – und lässt die Schatten immer länger werden. Dementsprechend lautete die Parole „Möglichst viel raus holen“. Effizient und innovativ musste der Auftritt sein, um die zeitweise zaghaften Besucherzahlen gebührend auszugleichen.

Unter genau diesem Licht stand die CeBIT und so werden wir sie auch in Erinnerung behalten. Einen Vorteil hatte das ganze ja: Wer seinen Terminplaner auf der CeBIT füllen wollte, musste etwas zeigen. Diesmal zählten nur die echten Knaller – und davon gab es einige.

Allen voran marschierte Google. Nein, eigentlich marschierten die Gerüchte um Google durch die Hallen. Der Internetgigant trat ohne eigenen Stand an und stahl trotzdem vielen die Show. Denn dem aktuellen Google-Phone, dem extrem weißen unter dem weißen Handys, folgt nun auch das Google Laptop – samt eigenem Betriebssystem. Android heißt dieses und ist bereits auf dem Google Handy vertreten. Nicht zuletzt, als verschiedene Entwickler dieses auch auf dem Notebook zum Laufen brachten, war klar, dass Google mehr als nur den Handymarkt in Sicht hat.
Weder eine marktreife, noch eine Vorab-Version gab es zu sehen. Wie auch, ohne Google-Stand.

Auch einer der größten Kontrahenten, Microsoft nämlich, stand im Rampenlicht. Schließlich war der Wirbel um Windows 7 recht groß. Niedrigere Anforderungen und bessere Performance sind nur zwei der großen Neuerungen, die Windows mit seinem neuen Betriebssystem auf den Markt wirft. Die endgültige Version wird wohl frühstens Ende des Jahres im Handel sein und soll vor allem Erleichterung für Notebooks bringen, die unter Windows Vista mit deutlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Alles soll, wie immer, besser werden.

Auch die Mobilfunk-Branche ließ sich nicht lumpen und führte die Entwicklung vom Handy zum Multimedia-Gerät konsequent fort. Ähnlich verhält es sich mit Navigations-Systemen, die die Schwelle zum mobilen Alleskönner bereits übertreten haben.
Eine der spektakulärsten Vorstellungen gehörte allerdings der Zukunft der Beamer. Standen in den letzten Jahren vermehrt Flachbildschirme im Fokus der Branche, sind die Beamer nun am Zug. Zu schön ist die Vorstellung, Bilder vollkommen ungebunden von Mattscheiben zu verfolgen – und zu präsentieren. Denn der Knackpunkt dieser Technologie ist bisher vor allem die unhandliche Handhabung. Doch auch Beamer werden immer kleiner, besser, schneller und günstiger. Die CeBIT präsentiert uns Geräte in Handy-Größe, die einwandfreie Bilder projizieren. Fragt sich nur, wann man mit den Dingern auch noch telefonieren kann.

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