Wie ein LCD Fernseher eigentlich funktioniert
Neben der Plasma TV wird in Fernsehern vor allen Dingen auf Kathoden gesetzt, immer häufiger aber auch auf LCD. Es klingt schon sehr spannend und hochtechnisiert, deswegen haben wir uns mit dem Thema Aufbau und Funktion von LCD schonmal auseinandergesetzt, dabei ist LCD nur ein Begriff von vielen, die als Abkürzung unsere Welt heimsuchen. Angefangen bei DSL, über IPTV, VoIP bis hin zu LCD treffen wir in diesen Jahren immer mehr, immer schneller auf immer komplizierte Abkürzung, die uns eigentlich schon gar nicht mehr weiterhelfen.
Vor allem wenn es um die Anschaffung eines teuren Systems, wie einem Fernseher, geht, ist es wichtig zu wissen, was eigentlich hinter dem tollem Namen des Gerätes steckt. Beim der Abkürzung LCD verhält es sich ähnlich:
LCD steht für Liquid Crystal Display (engl.) und bedeutet so viel wie Flüssigkristallbildschirm. Die Bezeichnung LCD-Display ist also eine Verdoppelung, während LCD-Fernseher wiederum gesagt wird. Bei dieser Technik werden Flüssigkristalle eingesetzt, die bereits vor einem ganzen Jahrhundert erstmals entdeckt und wissenschaftlich behandelt wurde. In den 60er Jahren wurden erste LCDs angefertigt, heute ist die Technik weltweit Standard und wird in Serie produziert. Flüssigkristallbildschirme haben direktes Einfluss auf Licht, sie ändern die Polarisationsrichtung des Lichts. Durch elektrische Spannung kann der Flüssigkristall so beeinflusst werden, dass verschiedenste Farbtöne wiedergegeben werden. Einzelne Segmentkammern (Pixel, Bildpunkte) können darüber hinaus, einzeln oder als Matrix, die Beleuchtung gezielt steuern, wodurch die LCD Technik heutzutage sehr beliebt geworden ist.

